Operational Resilience ist für Finanzinstitute, Bundesbehörden und kritische Infrastrukturanbieter weltweit zu einem wichtigen Schwerpunkt geworden, vorallem im digitalen Bereich. Unternehmen sind mit einer zunehmenden Regulierungsdichte und wachsendem Bewusstsein für Reputationsschäden konfrontiert. Daraus resultiert die Notwendigkeit, Störungen besser standhalten zu können und sich schnell anzupassen. Bei der Digital Operational Resilience geht es nicht nur um die Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften, sondern darum robuste Systeme aufzubauen, aus Herausforderungen zu lernen und die Business Continuity auch unter schwierigen Umständen sicherzustellen.
Bundesbehörden, -ämter und -organisationen in der Schweiz müssen im Rahmen ihrer Datenbearbeitungstätigkeiten das neue Informationssicherheitsgesetz (ISG) einhalten. Über diese Stellen hinaus betrifft das ISG auch die Informationssicherheitspraxis von kantonalen Behörden, Betreibern kritischer Infrastrukturen, Drittunternehmern, Dienstleistern oder Geschäftspartnern, die Bundesdaten bearbeiten oder mit IT-Ressourcen des Bundes interagieren, sowie internationalen Partnern, die mit Schweizer Bundesbehörden zusammenarbeiten.
Das ISG und seine Verordnungen sind am 1. Januar 2024 in Kraft getreten. Für die Umsetzung seiner Bestimmungen wurden folgende Übergangsfristen angekündigt:
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat ein vollständig überarbeitetes Rundschreiben 2023/01 mit dem Titel „Operationelle Risiken und Resilienz - Banken“ veröffentlicht. Dieses Rundschreiben befasst sich mit operationellen Risiken im Bankensektor, berücksichtigt den technologischen Fortschritt und integriert Grundsätze des Basler Ausschusses zur operationellen Resilienz.
Hauptziel ist die Verbesserung der IT-Sicherheit von Finanzinstituten wie Banken, Versicherungsunternehmen und Investmentfirmen. DORA stellt sicher, dass der europäische Finanzsektor auch bei schweren Betriebsstörungen widerstandsfähig bleibt. Zu den wichtigsten von DORA abgedeckten Aspekten gehören IKT-Risikomanagement, Drittparteien-Risikomanagement, digitale Betriebsstabilitätstests und die Meldung schwerwiegender IKT-bezogener Vorfälle an die zuständigen Behörden.
Schweizer Unternehmen, die im Finanzsektor tätig sind, sind indirekt von DORA betroffen, insbesondere wenn sie Geschäftsbeziehungen mit EU-Partnern unterhalten oder Tochter- und Gruppengesellschaften in der EU haben.
Osmond bietet Gap-Analysen, Reifegradbewertungen, Vorbereitung für interne und externe Revisionen, Richtlinienentwicklung und operative Implementierungs-Unterstützung für neue Regulierungen an. Unser umfassender Ansatz gewährleistet die Einhaltung der neuen Gesetze und ermöglicht es Unternehmen, die mit ihrer digitalen Infrastruktur verbundenen Risiken effektiv zu verwalten und so eine robuste Business Continuity aufrechtzuerhalten.
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